MEINE KNOWLEDGE MAP · TECHNIK
Technik
Zwei Beispiele aus meinem beruflichen Weg zeigen, worauf es beim Einsatz digitaler Werkzeuge ankommt. Meine Erkenntnisse laden zum Weiterdenken ein.
TECHNIK
Daten miteinander verbinden

Projekt: Offene Dateninfrastruktur (SDDI) in sechs Modellregionen
Meine Rolle
Koordination im Rahmen von Smart Cities & Regions bei Bayern Innovativ, 2019–2025.
Vorgehen
Offene Geodateninfrastrukturen (Smart District Data Infrastructure, kurz SDDI), internationale Standards und Schnittstellen für den Datenaustausch zwischen Verwaltung, Unternehmen und Forschung verbinden.
Erkenntnis
Ein digitales Werkzeug braucht eine konkrete Frage. Offene Schnittstellen und gemeinsame Standards helfen, einzelne Datenbestände zu einer nutzbaren Entscheidungsgrundlage zusammenzuführen. Erst das Zusammenspiel von systematischem Vorgehen und einem passenden Softwarewerkzeug führt zu einem sinnvollen Ergebnis. Der SDDI-Katalog konnte erst am Ende des Projekts eingesetzt werden und erfüllte diesen Anspruch damals noch nicht. Daraus habe ich gelernt, wie wichtig es ist, Vorgehen und Werkzeug von Anfang an gemeinsam zu entwickeln.
Tools benutzerfreundlich gestalten

Meine Rolle
Projektleiter und Koordinator im Rahmen des EQUAL-Projekts im Allgäu (2002–2005).
Vorgehen
Ein Open-Source-Content-Management-System für den schnellen Aufbau einer Datenplattform mit Branchenverzeichnis (Yellow Pages) und Projektdokumentation im EQUAL-Projekt einsetzen.
Erkenntnis
Meine zentrale Erkenntnis: Auch mit einem eher für Programmierer entwickelten CMS können motivierte Laien schnell eigene Inhalte erstellen, wenn die Bedienung verständlich ist. Damit auch weniger motivierte Nutzer das Werkzeug annehmen, braucht es ein benutzerfreundliches Design und die Unterstützung von UX-Fachleuten. Dafür müssen Softwareentwicklung und Gestaltung eng zusammenarbeiten. In die Zusammenarbeit dieser beiden „Welten“ habe ich viel Energie investiert.